Unter Selbstliebe, auch Eigenliebe genannt, wird die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten, bedingungslosen Liebe zu sich selbst verstanden. Dies hat nichts mit Selbstverliebtheit im Sinne von Narzissmus oder Selbstsucht zu tun.

Im Gegensatz zur gesunden Selbstliebe – also einer Selbstannahme mit allen Stärken und Schwächen – ist Selbstverliebtheit oder Selbstsucht die Projektion eines überzogenen Selbstbildes.

 

Laut Erich Fromm, einem deutsch-US-amerikanischen Psychoanalytiker, Philosophen und Sozialpsychologen, ist die Selbstliebe die Grundlage und Voraussetzung, um andere Menschen lieben zu können.

 

Trotzdem ist es irgendwie immer noch in unseren Köpfen verankert, dass Selbstliebe egoistisch sei und hat somit einen schlechten Beigeschmack.

 Selbstliebe oder Nächstenliebe

 

 

Sei deine eigene beste Freundin!

So wie eine Freundschaft langsam wächst und immer inniger und vertrauter wird, so muss auch die Freundschaft zu dir selbst reifen und wachsen. Umso achtsamer und bewusster du mit dir selbst umgehst, umso vertrauter wirst du mit dir selber sein können.

Je vertrauter du mit deinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen bist, umso besser du deine Stärken kennst, desto besser wirst du auch mit deinen (vermeintlichen) Schwächen umgehen können.

 

Lerne dabei auch, deine Stärken zu sehen, sie zu schätzen und dankbar dafür zu sein.

 

Sei dir selbst deine eigene beste Freundin und sei liebevoll zu dir selbst. Denn deiner besten Freundin würdest du ja auch nicht sagen „Du bist hässlich, du bist wertlos, du kannst das nicht, …“ usw.

 

Versuche ab jetzt, dir selbst gegenüber immer mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen. Sprich liebevoll mit und zudir selber, und beginne damit, wertschätzend auch über dich selbst zu sprechen und zu denken! Sprich und denke liebevoll mit und über dich selbst, sei wertschätzend gegenüber dir selbst.

 

 

Selbstliebe gegen Angst

 

 

Übung: deine eigenen Stärken finden!

Eine wundervolle, anregende Methode, die eigenen Stärken kennenzulernen und dabei auch vielleicht neue, dir bisher nicht bewusste Stärken zu entdecken, ist einfach mal in deinem Umkreis nachzufragen.

Frage deine Familie, Freunde und deinen Bekanntenkreis:

  • Wie sie dich wahrnehmen.
  • Wo sie deine Stärken sehen.
  • Wobei du ihnen schon mal geholfen hast oder ihnen etwas Gutes getan hast.
  • Was sie an dir besonders schätzen.

Und nimm dieses Feedback wohlwollend, liebevoll und dankbar auf! Ergänze damit auch dein Dankbarkeitstagebuch oder erweitere dein Visionboard mit deinen eigenen Stärken und wundervollen Eigenschaften.

 

Vorbilder

Ein Vorbild ist ein Mensch, der oder die dich inspiriert, anspornt und motiviert. Eine Person, die dich beflügelt und ermutigt, deinen eigenen Weg zu gehen.

 

Hast du Vorbilder? Gibt es jemanden, den du bewunderst?

 

Wenn die Antwort “ja” lautet, dann könnte es vielleicht an der Zeit sein, einige deiner Vorbilder zu überprüfen und deiner Sammlung ein paar neue hinzuzufügen.

 

Ist deine Antwort “nein”? Dir fällt niemand ein, der dich inspiriert, du hast keine Vorbilder?  Dann ist es an der Zeit, welche zu suchen!

 

Übung: Vorbilder finden

Bei dieser Übung geht es darum, Vorbilder zu finden, die dich inspirieren, dir den Weg zeigen und die dir Hoffnung, Mut und Motivation geben.

Nimm dir ein bisschen Zeit für dich selbst. Setze dich auf deinen Lieblingsplatz. Du kannst auch die Augen schließen. Denk ganz bewusst darüber nach, vergegenwärtige und spüre deine Vorbilder:

 

  • Gibt es jemanden in deinem Leben, der dich inspiriert? Familie, Freunde, bekannte Persönlichkeit?
  • Wer zeigt dir neue Wege und Möglichkeiten auf?
  • Wer öffnet deinen Geist für Neues?
  • Wer gibt dir Hoffnung?
  • Wer ist ein Beispiel dafür, wie du dich gerne selber wahrnehmen möchtest?
  • Gibt es jemanden, der dir zeigt, wie Selbstliebe aussieht?
  • In welchem Bereich inspiriert dich dieser Mensch?
  • Welchen Einfluss haben deine Vorbilder auf dich?

Schreibe ihre Namen ruhig auf. Und auch einige der Eigenschaften, die du an dieser Person bewunderst und die dich mit deinem Vorbild verbindet.

 

Eines meiner Vorbilder ist zum Beispiel Nunu Kaller, die das Buch “Fuck Beauty” geschrieben hat, mein Buchtipp zum Thema Selbstwert.

 

Denk bitte daran, dass du nicht alle Anschauungen und Meinungen deiner Vorbilder teilen musst! Jeder Mensch ist einzigartig. So wie es dein Vorbild nur einmal auf der Welt gibt, so gibt es auch dich nur ein einziges Mal, weil du eben einzigartig bist. Daher wäre es eine emotionale Falle, wenn wir zu 100% genauso sein wollen würden wie unsere Vorbilder.

 

Ich wünsche Dir auf alle Fälle ganz viele wunderbare, neu erkannte Stärken und ermutigende, motivierende Vorbilder, die dir helfen, deine Wünsche, Träume und Ziele zu erkennen!

 

 

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