Was ist ein Dankbarkeitstagebuch und wozu solltest du eines führen?

Was ist ein Dankbarkeitstagebuch und wozu solltest du eines führen?

Ein Dankbarkeits-Tagebuch! Mmmmmh, das klingt ja auf den ersten Blick schon mal ganz interessant, oder? Aber was steckt dahinter, welchen Nutzen hat so ein Tagebuch?

3 gute Gründe für die Führung eines Dankbarkeitstagebuchs

Ein Dankbarkeitstagebuch ist eine wirklich einfache und günstige Methode, einen positiveren Blickwinkel auf, und mehr Bewusstsein in dein Leben zu schaffen. Und das alles mit ganz wenig täglichen Aufwand!

 

1. Fokus auf das Positive

Mit einem Dankbarkeitstagebuch kannst du deinen Fokus auf die schönen, wertvollen Dinge und Ereignisse in deinem Leben lenken. Sie werden dir dadurch automatisch auch viel bewusster und du nimmst immer mehr die positiven Dinge in deinem Alltag wahr.

Du kannst damit auch lernen, dich mehr auf die angenehmen Dinge und Situationen zu konzentrieren. Und das fühlt sich doch viel besser an, als wenn du dich ständig auf negativen Dinge, die dich ärgern oder traurig machen, konzentrierst, oder?

Tendenziell sind wir Menschen aber leider so, dass wir immer eher das Negative wahrnehmen anstatt des Positiven.  Denk nur mal an eine Gartenparty, die eigentlich lustig war. Aber es hat vielleicht geregnet und das Essen war wirklich nicht sehr lecker. Woran erinnerst du dich? Wahrscheinlich eher zuerst daran, dass es geregnet hat und das Essen nicht sehr gut war. Anstelle an die wunderbaren Gespräche und den Spaß, den du hattest.

Ein Dankbarkeitsbuch kann dir dabei helfen, eine vermehrt positive Einstellung zu erlangen und zu verinnerlichen.

 

dankbarkeit lernen

2. Dankbarkeit zieht Dankbarkeit an

Dankbarkeit ist ein unbeschreiblich wunderbares Gefühl. Und sie vermehrt sich!

Ja ganz ehrlich! Umso öfter und regelmäßiger du Dankbarkeit bewusst wahrnimmst und fühlst, desto mehr wirst du wunderbare Dinge in deinem Leben erkennen und auch anziehen.

 

Wie das geht?

Du ziehst das an, was du fühlst- Wenn du dich schon den ganzen Vormittag über ärgerst, wirst du auch für den restlichen Tag immer mehr Menschen und Situationen wahrnehmen über die du dich ärgern könntest. Denk einfach mal kurz nach, aber da wird dir sicher irgendeine Situation einfallen, oder ein Tag, an dem du dich von hinten bis vorne geärgert hast.

Naja, und genauso funktioniert es aber auch andersrum. Wenn du mit einem bewussten Gefühl der Dankbarkeit durch dein Leben gehst, wirst du immer mehr Personen und Situationen anziehen, für die du dankbar sein kannst.

 

3. Nicht die Glücklichen sind dankbar!

 

Punkt 3 lässt sich mit einem Zitat von Francis Bacon ganz kurz und knapp zusammenfassen:

„Nicht die Glücklichen sind dankbar! Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Lass dieses Zitat einfach mal kurz wirken, denk bewusst über die Bedeutung nach,…

 

Macht Sinn, oder?

 

Also, weißt du wofür du im Leben dankbar bist? Was sind die kleinen und großen Dinge im Leben, in deinem Alltag, für die du dankbar bist?

Nimm dir ab heute für mindestens eine Woche jeden Tag Zeit und schreibe auf, am besten abends kurz vorm Schlafengehen auf, wofür du heute dankbar bist.

 

warum macht dankbarkeit glücklich

Dankbarkeitstagebuch Anleitung

 

Stell dir dazu die folgenden 3 Fragen, die du kurz beantwortest. Dafür kannst du entweder diese Dankbarkeits-Tagebuch Vorlage verwenden und kopieren. Oder du kaufst dir ein schönes Notizbuch, in welches du mit Spaß und Motivation deine Dankbarkeit notierst.

 

  1. Wofür bin ich heute besonders dankbar?
  2. Was habe ich heute Gutes für jemanden getan?
  3. Drei wunderbare Dinge, die ich heute erlebt oder getan habe.

Diese 3 Fragen zu beantworten stellt vielleicht anfangs eine kleine Herausforderung dar.

 

In der Dankbarkeitstagebuch-Vorlage findest du auch noch einige weitere Erklärungen und Beispiele dafür, wie du diese Fragen jeden Abend mit Leichtigkeit und Begeisterung beantworten kannst.

 

Dankbarkeit-Tagebuch-Achtsamkeit-Glück-Flow

 

Ich kann dir nur empfehlen, versuch es und bleib dran.

Du wirst so viele wunderbare Dinge, Kleinigkeiten entdecken, die du bisher vielleicht als selbstverständlich angenommen hast, die dir aber so viel Freude und Glück bereiten. Nimm diese kleinen und auch großen Freuden ab jetzt bewusster wahr.

 

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Dankbarkeit!

 

Deine Karin

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Negativen Gedanken den Kampf ansagen!

Negativen Gedanken den Kampf ansagen!

 

Wer kennt das nicht, … Diese inneren Selbstzweifel, die unsere Ideen, Ziele, Wünsche, unser Aussehen, unseren Charakter viel zu oft kritisieren. „Das kannst du nicht.“, „Das schaffst du sowieso nicht.“ „Du bist viel zu klein / groß / dick / dünn / alt / jung .“, und so weiter und so fort.

 

Diese fiesen Gedanken, die da unermüdlich und oft ziemlich beharrlich im Kopf kreisen und uns damit richtiggehend blockieren, können sehr frustrierend und entmutigend sein.

Ein Ignorieren dieser negativen Glaubenssätze ist meist nicht sehr erfolgreich, denn diese böswilligen Gedanken tauchen früher oder später immer wieder auf. Da kommt es einem dann oft vor, als ob wir unseren eigenen negativen Gefühlen und Meinungen komplett ausgeliefert seien. Was oft zur Folge hat, dass uns diese blockierenden Gedanken austricksen und daran hindern, unser Leben in vollen Zügen genießen und leben zu können.

 warum mut wichtig ist

Mutwörter finden & visualisieren

 

Wenn du die Glaubenssatz – Übung schon gemacht hast, dann wird dir diese Übung bereits etwas leichter fallen. Ein Mutwort ist ein Wort, oder auch Wörter und Zitate, die dir, so wie der Begriff schon andeutet, Mut machen. Die dich darin bestärken und erinnern, deine Ziele und Wünsche im Auge zu behalten. Dich inspirieren, dran zu bleiben, positiv zu denken und zu agieren.

 

Wie findest du nun deine Mutwörter?

 

Stell dir einfach mal die folgenden Fragen und notiere deine Antworten auf einem Blatt Papier, deinem Handy etc:

 

  • Was hindert dich daran, deine Träume & Wünsche zu leben?
  • Wo sind deine größten Blockaden?
  • Welche deiner vermeintlichen „Schwächen“ hindert dich daran, mutig zu sein?
  • In welchen Situationen zweifelst du dich selbst am meisten an?

 

Wenn du alles notiert hast was dir grade dazu einfällt, dann schau dir deine Antworten mal genauer an:

 

  • Gibt es Parallelen?
  • Sind es bestimmte oder ähnliche Situationen, in denen du dich selbst anzweifelst oder zurückhältst?
  • Umstände & Gegebenheiten, wo die gleiche Unsicherheit dahintersteckt?

 

Und dann überlege, was könnten für diese Situationen, Momente und Umstände Mutwörter sein, die dich inspirieren, anfeuern und dir, naja MUT machen?

 

Ein paar Beispiele:

 

  • Du bist eher ungeduldig und überstürzt dadurch oft etwas ohne es wirklich bis zum Ende durchzudenken? Dann könnte „Geduld“ dein Mutwort sein.
  • Du hast scharenweise gute Ideen und Projekte, welche du am liebsten alle auf einmal machen möchtest? Dann fehlt dir vielleicht der Fokus etwas und somit wären „Fokus“ oder auch „Prioritäten“ gute Mutwörter für dich.
  • Wenn du Angst oder Zweifel hast, etwas nicht zu schaffen, oder einfach nicht gut genug zu sein, wie wäre es mit „Mut“ oder „Vertrauen“.
  • Findest du sehr wenig Zeit für dich, gönnst dir kaum Pausen und alle(s) andere ist immer wichtiger als du selbst? Wie wäre es mit „Achtsamkeit“ oder „Erholung“, „Spaß“, „Entspannung“ oder ähnlichen Mutwörtern, die dich daran erinnern, auch mal an dich zu denken und dir selbst etwas Gutes zu tun.

 

Extratipp:

 

Du kannst natürlich mehrere Mutwörter haben. Ich würde es aber auf maximal 3 einschränken. Da wären wir schon wieder mal beim Mutwort „Fokus“ und „Prioritäten“

Toll ist auch, wenn du ein inspirierendes Zitat hast, welches deine Mutwörter nochmal so richtig unterstützt.

 

mut ohne angst

 

Deine Mutwörter visualisieren

 

Deine Mutwörter können dich nur dann richtig gut unterstützen und motivieren, wenn du sie auch wirklich verinnerlichst. Das geht ganz einfach, wenn du diese Wörter und dein Zitat häufig vor dir siehst.

  • Du kannst dir zum Beispiel eine schöne Collage erstellen. Und deine Wörter auch in dein Vision Board einbauen!
  • Wie wäre es mit einem neuen Screensaver fürs Handy oder den Laptop?
  • Supertoll sind die Mutwörter auch als neues Passwort für den Laptop. So wirst du jedes Mal, wenn du dich einloggst an deine Mutwörter erinnert. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister, bzw. die Meisterin

 

Oder du machst es einfach so wie ich Ich habe meine Mutwörter als Screensaver am Handy und am Laptop, habe die Wörter und Zitate auf meinen Vision Board (welches auch in meinem Büro hängt wo ich es täglich sehe) und verwende die Wörter auch (unter anderem) in meinen Passwörtern.

 

Kostenlose Mutwort Collagen für dich!

Um es dir ein bisschen zu vereinfachen, habe ich dir ein paar Mutwörter Screensaver fürs Handy und den Laptop erstellt. Diese kannst du dir HIER kostenlos herunterladen. Und dir so gleichzeitig auch noch ein paar Ideen für deine eigenen Mutwörter holen!

 

Ich wünsche dir ganz viel Mut, Freude & Kreativität beim Erstellen deiner Mutwörter!

 

 

Alles Liebe,

deine Karin

 

Als Mutmacherin, Mentaltrainerin und Fotografin unterstützt Karin Frauen dabei, zu erkennen, wie einzigartig, wertvoll und wunderschön sie sind. Sie hilft Frauen, ihre Selbstzweifel aufzulösen, um dadurch mehr Glücksmomente und Glitzer für ein erfülltes, zufriedenes Leben zulassen zu können.

 

 

 

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Deine Stärken sind dein größtes Potential!

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Unter Selbstliebe, auch Eigenliebe genannt, wird die allumfassende Annahme seiner selbst in Form einer uneingeschränkten, bedingungslosen Liebe zu sich selbst verstanden. Dies hat nichts mit Selbstverliebtheit im Sinne von Narzissmus oder Selbstsucht zu tun.

Im Gegensatz zur gesunden Selbstliebe – also einer Selbstannahme mit allen Stärken und Schwächen – ist Selbstverliebtheit oder Selbstsucht die Projektion eines überzogenen Selbstbildes.

 

Laut Erich Fromm, einem deutsch-US-amerikanischen Psychoanalytiker, Philosophen und Sozialpsychologen, ist die Selbstliebe die Grundlage und Voraussetzung, um andere Menschen lieben zu können.

 

Trotzdem ist es irgendwie immer noch in unseren Köpfen verankert, dass Selbstliebe egoistisch sei und hat somit einen schlechten Beigeschmack.

 Selbstliebe oder Nächstenliebe

 

 

Sei deine eigene beste Freundin!

So wie eine Freundschaft langsam wächst und immer inniger und vertrauter wird, so muss auch die Freundschaft zu dir selbst reifen und wachsen. Umso achtsamer und bewusster du mit dir selbst umgehst, umso vertrauter wirst du mit dir selber sein können.

Je vertrauter du mit deinen eigenen Bedürfnissen und Wünschen bist, umso besser du deine Stärken kennst, desto besser wirst du auch mit deinen (vermeintlichen) Schwächen umgehen können.

 

Lerne dabei auch, deine Stärken zu sehen, sie zu schätzen und dankbar dafür zu sein.

 

Sei dir selbst deine eigene beste Freundin und sei liebevoll zu dir selbst. Denn deiner besten Freundin würdest du ja auch nicht sagen „Du bist hässlich, du bist wertlos, du kannst das nicht, …“ usw.

 

Versuche ab jetzt, dir selbst gegenüber immer mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen. Sprich liebevoll mit und zudir selber, und beginne damit, wertschätzend auch über dich selbst zu sprechen und zu denken! Sprich und denke liebevoll mit und über dich selbst, sei wertschätzend gegenüber dir selbst.

 

 

Selbstliebe gegen Angst

 

 

Übung: deine eigenen Stärken finden!

Eine wundervolle, anregende Methode, die eigenen Stärken kennenzulernen und dabei auch vielleicht neue, dir bisher nicht bewusste Stärken zu entdecken, ist einfach mal in deinem Umkreis nachzufragen.

Frage deine Familie, Freunde und deinen Bekanntenkreis:

  • Wie sie dich wahrnehmen.
  • Wo sie deine Stärken sehen.
  • Wobei du ihnen schon mal geholfen hast oder ihnen etwas Gutes getan hast.
  • Was sie an dir besonders schätzen.

Und nimm dieses Feedback wohlwollend, liebevoll und dankbar auf! Ergänze damit auch dein Dankbarkeitstagebuch oder erweitere dein Visionboard mit deinen eigenen Stärken und wundervollen Eigenschaften.

 

Vorbilder

Ein Vorbild ist ein Mensch, der oder die dich inspiriert, anspornt und motiviert. Eine Person, die dich beflügelt und ermutigt, deinen eigenen Weg zu gehen.

 

Hast du Vorbilder? Gibt es jemanden, den du bewunderst?

 

Wenn die Antwort “ja” lautet, dann könnte es vielleicht an der Zeit sein, einige deiner Vorbilder zu überprüfen und deiner Sammlung ein paar neue hinzuzufügen.

 

Ist deine Antwort “nein”? Dir fällt niemand ein, der dich inspiriert, du hast keine Vorbilder?  Dann ist es an der Zeit, welche zu suchen!

 

Übung: Vorbilder finden

Bei dieser Übung geht es darum, Vorbilder zu finden, die dich inspirieren, dir den Weg zeigen und die dir Hoffnung, Mut und Motivation geben.

Nimm dir ein bisschen Zeit für dich selbst. Setze dich auf deinen Lieblingsplatz. Du kannst auch die Augen schließen. Denk ganz bewusst darüber nach, vergegenwärtige und spüre deine Vorbilder:

 

  • Gibt es jemanden in deinem Leben, der dich inspiriert? Familie, Freunde, bekannte Persönlichkeit?
  • Wer zeigt dir neue Wege und Möglichkeiten auf?
  • Wer öffnet deinen Geist für Neues?
  • Wer gibt dir Hoffnung?
  • Wer ist ein Beispiel dafür, wie du dich gerne selber wahrnehmen möchtest?
  • Gibt es jemanden, der dir zeigt, wie Selbstliebe aussieht?
  • In welchem Bereich inspiriert dich dieser Mensch?
  • Welchen Einfluss haben deine Vorbilder auf dich?

Schreibe ihre Namen ruhig auf. Und auch einige der Eigenschaften, die du an dieser Person bewunderst und die dich mit deinem Vorbild verbindet.

 

Eines meiner Vorbilder ist zum Beispiel Nunu Kaller, die das Buch “Fuck Beauty” geschrieben hat, mein Buchtipp zum Thema Selbstwert.

 

Denk bitte daran, dass du nicht alle Anschauungen und Meinungen deiner Vorbilder teilen musst! Jeder Mensch ist einzigartig. So wie es dein Vorbild nur einmal auf der Welt gibt, so gibt es auch dich nur ein einziges Mal, weil du eben einzigartig bist. Daher wäre es eine emotionale Falle, wenn wir zu 100% genauso sein wollen würden wie unsere Vorbilder.

 

Ich wünsche Dir auf alle Fälle ganz viele wunderbare, neu erkannte Stärken und ermutigende, motivierende Vorbilder, die dir helfen, deine Wünsche, Träume und Ziele zu erkennen!

 

 

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Verwirkliche deine Ziele mit einem Vision Board.

Verwirkliche deine Ziele mit einem Vision Board.

 

Wohl keine andere Sache hilft besser beim Erreichen deiner Ziele als Visualisierung.

 

Wenn du deine Wünsche, Träume & Ziele immer vor Augen hast, wirst du stetig daran erinnert.  Du behältst dadurch das große Ganze im Auge und verzettelst dich weniger.

 

 

Und genau dafür ist ein Vision Board (auch Zielcollage oder Traumcollage genannt) einfach genial.

 

Es ist eine Collage aus Bildern, Stichworten und Affirmationen rund um deine eigenen Ziele, die dir dabei helfen und motivieren sollen, diese auch zu verwirklichen.

 

Hast du bereits ein Vision Board?

 

Was ist ein Visionboard

 

Dann ist jetzt vielleicht die perfekte Gelegenheit, es zu überarbeiten oder zu ergänzen. Denn auch Ziele und Träume (ver)ändern und entwickeln sich weiter.

 

Oder du beginnst ganz neu!

 

Egal wo du stehst, hier sind meine Top 3 Tipps und Tricks, wie du dein Visionboard ganz einfach selbst erstellen kannst.

 

Bevor wir starten, brauchst du noch ein paar Dinge:

 

Wie erstelle ich ein Visionboard

 

  • Notizbuch und Stift
  • Alte Magazine und Zeitschriften, Schere und Kleber, bunte Stifte und ein blankes Blatt Papier (A3 oder größer)
  • Einen Platz, wo du mal eine Stunde Zeit für dich hast um kreativ zu sein.

 

Lets start!

 

Nimm dir dein Notizbuch und Stift und setz dich mit deinem Lieblingsgetränk auf deinen Kreativplatz:

 

1. DREAM RAP

 

Wovon träumst du? Was hättest du gerne im Leben? Was möchtest du erreichen?

 

Ein Haus am Meer? 100.000,- am Konto? 2 Kinder? Marathon laufen? 100 Jahre werden?Der  Nr. 1 Blog in deinem Bereich in Europa sein? Einen Award für deine Designs zu gewinnen? Einen Produktlaunch mit 10.000,- Umsatz?

 

Was immer es ist, setz dich an deinen Platz, atme 3x ganz tief ein und aus und visualisiere dein Leben und deine Zukunft (privat wie beruflich) mit allen Details & Facetten.

 

Schreib alles auf, was dir einfällt. Denke nicht zu viel darüber nach, sondern lass deine Intuition, dein Bauchgefühl sprechen und notiere alles in deinem Notizbuch.

 

 Zielcollage Anleitung

 

Wenn du mit dem Träumen fertig bist, dann stelle dir die Frage, was ist es, das dich motiviert:

 

 

2. INNERE MOTIVATION

 

Was ist deine innere Überzeugung, woran glaubst du, was treibt dich an, welche Werte sind dir wichtig?

 

Schreib alles nieder, was dir einfällt. Hier kannst du auch Lieblingszitate oder Sprüche notieren.

 

 

3. VISION BOARD

 

 

Erstelle aus deinen Notizen und Ideen nun dein Vision Board.

 

Nimm dir deinen Stapel Magazine und Zeitschriften, Schere und Kleber, bunte Stifte und das blanke Blatt Papier zur Hand. Schneide nun alle Bilder, Texte, Wörter die dich inspirieren, die dein Traumleben visuell darstellen, aus, und kreiere dir damit eine visuelle Montage deiner Wünsche an deine Zukunft, deine Ziele.

 

Du kannst auch mehrere Vision Boards machen, z.B. eines für dich privat, für dich & deine Familie – Beziehungen, eines für dein Unternehmen etc.

 

Lass deiner Intuition, deinem Bauchgefühl freien Lauf und hinterfrage deine Wünsche nicht. Ermögliche deinem Unterbewussten den Raum den es braucht und lass es visuell sprechen.

 

 

 

BONUS TIPP!

 

 

Wenn du deine Kollage lieber elektronisch machen möchtest, dann erstell einfach auf Pinterest dein eigenes Vision Board.  Die Inspirationen auf Pinterest sind ja schier endlos und da wirst du ganz bestimmt fündig. Und, du kannst natürlich auch deine eigenen Fotos auf deine Pinwand speichern!

Ich persönlich muss mir immer einen Timer setzen, da ich mich sonst in der unglaublich kreativen und inspirierenden Welt von Pinterest stundenlang verlieren könnte,…

 

Egal welcher Weg für dich der ideale ist, ob Papierkollage oder Online Vision Board, gib dich deiner Kreativität hin und hab Spaß dabei!

 

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Wertvolle Tipps wie du mehr Selbstwert entwickelst!

Wertvolle Tipps wie du mehr Selbstwert entwickelst!

Auf dem Weg zu einem bewussteren Leben voller Selbstliebe, ist für mich der, nach Selbstmitgefühl, der nächste bedeutende Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstliebe der Selbstwert.

 

Aber wie ist das Wort „Wert“ eigentlich zu verstehen?

 

Wir kennen es alle, wenden es ständig an, bewerten es -wenn auch meist unbewusst- aber die Bedeutung ist den meisten unklar.

wie selbstwert lernen

Wir bewerten das Wetter, unsere Umgebung, den Autofahrer der uns auf der Kreuzung schneidet, die Beeren im Supermarkt und so weiter und so fort.

 

Wir bewerten ständig Dinge, Erlebnisse, Erfahrungen, Gefühle, und vor allem uns selber. Und jetzt mal Hand aufs Herz: wie oft fallen diese Bewertungen von dir und über dich positiv aus?

 

Wie oft empfindest du dich selber als wertvoll, als liebenswert, als begehrenswert?

 

Ist dir aufgefallen, wie in all diesen Worten immer das Wort „Wert“ steckt?

 

Vielleicht ist es ja an der Zeit, dass wir uns alle wieder mehr mit unseren eigenen Werten beschäftigen. Hast du dich mal mit deinen Werten auseinandergesetzt? Ist dir bewusst, wie wertvoll du eigentlich bist?

 

Für mich ist das Erkennen und Wahrnehmen der eigenen Werte ein ganz essenzieller Schritt, um sein eigenes Selbstwertgefühl zu steigern und einen liebevolleren Umgang mit uns selbst zu gewährleisten. Dadurch ergibt sich automatisch auch ein herzlicherer Umgang mit unserer Umwelt und unseren Liebsten.

 

Zu erkennen und zu wissen, was einem etwas bedeutet, was einem wertvoll im Leben ist und welche Werte man an sich selbst schätzt ist manchmal gar nicht so leicht oder gar offensichtlich.

 

Diese Werte verstecken sich oft ganz schön tief, daher bedarf es manchmal etwas Zeit und Einfühlungsvermögen, die eigenen Werte richtig kennenzulernen.

 

Und sie dann auch wirklich wertzuschätzen und zwar jeden Tag.

 

Sich jeden Tag selber zu sagen “Ich bin wertvoll“.

 

„Ich bin es wert, gesehen und geliebt zu werden, ich bin es wert ein schönes Zuhause zu haben. Ich bin es wert, eine liebevolle Familie zu haben. Ich bin es wert, eine Auszeit zu nehmen und mal nichts zu tun. Ich bin es wert, erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen. All das bin ich wert!“

Coaching für Frauen in

Jeder Mensch hat seine eigenen Wertevorstellungen und daher ist es ganz wichtig, dich zunächst mit deinen eigenen Werten auseinanderzusetzen.

 

Selbstwert ist gerade bei Frauen sehr oft körperabhängig. Ständig wird uns vorgezeigt, wie wir „zu sein haben“ und „wie wir auszusehen haben“. Die Werbeindustrie ist da nicht ganz unbeteiligt. Sie zeigt uns täglich und überall, welche Produkte wir unbedingt brauchen und haben müssen, um schön und wertvoll zu sein.

 

Dabei sind wir doch alle schon einzigartig und wertvoll!

Daher ist mein erster Tipp und demnach dein erster Schritt zu mehr Selbstwert eines meiner Lieblingsbücher, welches sich mit dem Thema Selbstwert in Bezug auf das eigene Körperbewusstsein beschäftigt.

 

SCHRITT 1 – besorge dir das Buch „Fuck Beauty“:

Nunu Kaller F Beauty

Ein ganz tolles Buch, welches sich mit dem Thema „Schönheitswahn“ auseinandersetzt, ist „Fuck Beauty!“ von Nunu Kaller.

 

Die Autorin thematisiert in diesem Buch ihren eigenen Weg zu mehr Selbstwert und vor allem auch, wie sehr wir von der Umwelt dahingehend beeinflusst werden und dadurch den Zugang zu unseren eigenen Werten verlieren.

Dieses Buch musst du unbedingt lesen! Es sind ganz viele tolle Erkenntnisse darin enthalten und du wirst anschließend mit einem anderen, neuen Blick durch die Welt gehen und vor allem auch Werbung und Schönheitswahn-Klischees besser verstehen lernen.

So sieht mein Exemplar aus, nachdem ich es gelesen habe

 

SCHRITT 2 – Werteübung:

Welche Glaubenssätze gibt es

Eine gute Übung, um die eigenen Werte zu ergründen und (wieder) zu finden ist es, dir ein bisschen Zeit zu nehmen. Setz‘ dich mit einem guten Gläschen Wein, einer Tasse Tee oder Kaffee, einem Blatt Papier und einem schönen Stift auf deinen Lieblingsplatz und nimm dir Zeit – auch wenn es nur 5 Minuten sind.

Jetzt überlege dir einfach mal, was „wertvoll sein“ für dich bedeutet.

 

Wofür stehst du? Was ist DIR wichtig im Leben? Was sind deine Werte? Schreib einfach auf, was dir in den Sinn kommt. Erlaube dir, alles aufzuschreiben, was dir in den Sinn kommt, ohne es zu bewerten.

 

Lass diese Worte dann einfach mal so stehen, ermögliche ihnen zu wirken.  Und komm am nächsten Tag nochmal darauf zurück.

Wie wirken diese Worte, deine Werte jetzt auf dich?  Gibt es welche, die besonders hervorstechen? Gibt es Worte oder Werte, die dir sogar ein richtiges Glücksgefühl, ein Herzflattern oder Gänsehaut bescheren?

 

Markiere deine Top 3 Werte und hefte sie dir an einen Platz, an dem du sie täglich und oft siehst.

Wie wäre es mit dem Badezimmerspiegel oder als Screenshot auf deinem Handy? Vielleicht auch als neues Passwort für deinen Computer?

 

SCHRITT 3 – Glücksboard:

was ist ein visionboard

Was macht dich glücklich?

Es gibt bestimmte Dinge, die uns glücklich machen.

Für jeden von uns bedeutet Glück etwas anderes.

Das eigentliche Problem aber ist, dass wir oft gar nicht wirklich bewusst wissen, was uns glücklich macht.

Weißt du, was dich glücklich macht?

Für mich sind es -unter anderem- zum Beispiel Blumen. Sie sind wunderschön, kommen in so vielen verschiedenen Farben und Nuancen und sind ein wahres Wunderwerk der Natur!

Denk‘ einfach mal drüber nach, was dich persönlich glücklich macht. Alleine das verhilft schon zu Glücksgefühlen

Setz‘ dich an einen deiner Lieblingsplätze, nimm dir ein Blatt Papier und schreibe mal alles auf, was dich glücklich macht.

 

Lass es einfach raus, ohne es zu bewerten.  Und dann erstelle daraus ein Visionboard, wo du alle Dinge, die dich glücklich machen, auch bildlich darstellst.

 

Hänge es dir nun an einen Platz, wo du es oft siehst!

 

Sei kreativ in der Verinnerlichung deiner Werte und der Dinge, die dich glücklich machen!

 

Mach sie dir bewusst und lebe sie.

Erinnere dich jeden Tag und immer wieder daran, wie wertvoll deine Träume und deine Visionen sind.

Und vor allem, wie wertvoll du bist!

Je öfter du deine Werte, deine Träume und Visionen siehst, umso besser und schneller kann dein Unterbewusstsein diese letztendlich als “neue” Wahrheit aufnehmen.

 

Das könnte dir auch gefallen:

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Warum du für mehr Glück im Leben zuerst mal dein Selbstmitgefühl stärken musst!

Warum du für mehr Glück im Leben zuerst mal dein Selbstmitgefühl stärken musst!

 

Kennst du das auch?

 

Dass du ständig negative Dinge wie „Ma bin ich dumm!“ oder „Na geh, ich bin sowas von ungeschickt!“  bis hin zu „Ich bin so hässlich, keiner mag mich“ oder Ähnliches zu dir selber sagst bzw. denkst?

 

Würdest du mit deiner besten Freundin so sprechen? Eher nicht, oder?

 

Warum sind wir dann zu uns selber oft so richtiggehend gemein, fies, herablassend, ja fast aggressiv? Warum fehlt uns für uns selbst häufig das Mitgefühl? Wo wir es doch für alle anderen, unsere Freunde, Familie und oft auch für Fremde haben.

 

Für uns selber Mitgefühl zu entwickeln, fällt uns oft sehr, sehr schwer. Dabei kann es so schön sein!

Wie kann ich lernen Mitgefühl zu entwickeln.

Selbstmitgefühl – wie du lernen kannst, achtsamer und mitfühlender mit dir selbst zu sein!

 

Ich sehe es z.B., wie meine Kundinnen aufblühen, wenn sie sich bei und nach einem Wohlfühl-Fotoshooting selber in einem neuen, glanzvolleren Licht wahrnehmen.

 

Wie sie durch das Erlebnis-Fotoshooting für sich selber positivere Gefühle entwickeln.

Und auch ich lerne mit jeder Kundin mein Selbstgefühl noch ein Stückchen besser kennen.

 

Wir leben in einer Welt, wo scheinbar der Drang nach mehr und immer noch mehr oft das Wichtigste im Leben zu sein scheint.

 

Aber es gibt doch das gute alte Sprichwort „Weniger ist Mehr“. So sollten wir lernen, weniger zu wollen, um dafür wieder mehr zu uns selbst finden zu können.

 

Vielleicht hattest du keine leichte Kindheit oder wurdest als Teenager gehänselt und gemobbt – so wie ich übrigens auch.

 

Vielleicht wurdest du von Menschen enttäuscht, hast einen schweren Schicksalsschlag hinter dir.  Wir alle haben wohl schon die eine oder andere, manche mehr manche weniger, schmerzhafte Erfahrung hinter uns.

 

Oft verstecken wir dann unsere Gefühle, suchen die Schuld bei uns und haben aber trotzdem immer noch genug Energie, um Mitgefühl für andere in der gleichen oder ähnlichen Situation zu haben.

 

Nur für uns selber nicht.

Da wollen wir immer stark sein und keine Schwäche zeigen.

 

Glaub mir, es hat auch mich viel Überwindung gekostet, meine Geschichte und Erfahrungen niederzuschreiben, weil ich keine Schwäche zeigen wollte.

 

Aber Selbstmitgefühl zu entwickeln hat nichts mit Schwäche zu tun. Ganz im Gegenteil!

 

Es ist ein wunderbares Gefühl, ehrlich mit sich selbst sein zu können, und dadurch auch mal für sich selber Mitgefühl zu haben.

 

Und zwar Selbstmitgefühl und nicht Selbstmitleid.

 

Wie kann ich Selbstmitgefühl entwickeln

 

 

Woher ich das weiß?

 

Aus eigener Erfahrung. Jahrelang, nein jahrzehntelang hatte ich immer nur immenses Mitgefühl für andere, deren Schicksalsschläge, deren Umstände, deren negative Erfahrungen.

 

Und für mich selber? Selber habe ich mich ständig unterdrückt, fiese Sachen zu mir selbst gesagt und meine negativen Glaubenssätze damit schön brav gefüttert.   Wir sind uns selbst oft der größte Feind und sagen Dinge zu uns selber, die wir so wohl nie einem anderen Menschen sagen würden.

 

Ich sehe es auch sehr oft in meinem täglichen Umfeld. Da fallen dann Sätze wie „Ich bin so ungeschickt – deppad – hässlich“, „Ich kann das nicht“, „Das schaffe ich sowieso nicht“.

 

Oder auch sehr häufig Aussagen wie „Mein Bauch – meine Hüften – meine Nase ist zu groß“, „Ich bin zu dick – zu dünn – zu groß – zu klein, um dies oder das machen zu können“. „Ich bin unfotogen“, „von mir kann es kein schönes Foto geben“ und so weiter und so fort.

 

Wie habe ich gelernt, mehr Selbstmitgefühl zu haben?

 

Nun, mein Körper hat mir durch meine Autoimmunkrankheit Hashimoto (eine Entzündung und Unterfunktion der Schilddrüse) vor einigen Jahren ein ziemlich unmissverständliches Signal gesendet, dass er im wahrsten Sinne des Wortes den Hals voll hatte.

 

Ich wachte eines Morgens mit einem so stark geschwollenen Hals auf, dass ich gar keinen Hals mehr hatte, sondern der Kopf einfach scheinbar direkt in die Schultern überging.  Dies war mein Anlass, um mir selbst mehr Achtung und Mitgefühl zu schenken.

 

Ich habe meinen Job gekündigt und endlich gewagt, das zu tun, was ich schon als Teenager machen wollte. Fotografieren!

 

Dadurch habe ich angefangen, mich selber viel mehr wahrzunehmen und auf meine Bedürfnisse und Gefühle zu hören.

 

Und Mitgefühl für mich zu entwickeln.

 

Sei auch du dir selbst deine beste Freundin!

 

Ich habe angefangen, negative, abwertende Glaubenssätze aus meiner Kindheit und meiner bisherigen Lebenserfahrung umzudrehen.  Und begonnen, mich damit anders, nämlich positiver zu bewerten und auch sehen zu können.

 

Ich habe mich selber besser kennengelernt und wurde meine eigene beste Freundin.

 

Auch du schaffst das!

 

Du musst es ja nicht so radikal machen wie ich!

 

Sondern einfach mal beginnen, mehr auf dich und deine Bedürfnisse zu hören,  deine eigenen Gefühle wahrzunehmen und Mitgefühl für dich selbst zu entwickeln.

 

Wie das geht?

 

Tipps für mehr Selbstmitgefühl

 

Fang mit kleinen Schritten an!

 

1. Bücher

 

Lies Bücher zum Thema Selbstmitgefühl. Es gibt dazu wahrlich bereits eine wunderbare Auswahl an tollen Büchern.

Ein ganz tolles Mini Einsteigerbuch ist z.B. Selbstmitgefühl entwickeln von Christine Brähler.

Oder, etwas tiefergehend auch Selbstmitgefühl von Kristin Neff

 

Ich habe beide Bücher gelesen und fand sie sehr hilfreich und inspirierend, vor allem auch die Übungen dazu!

 

2. Meditation

 

Nimm dir Zeit für dich selbst und meditiere, auch wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind.

 

Auch ich war lange Zeit sehr skeptisch, konnte mich nie konzentrieren, und meine Gedanken schweiften immer ab.

 

Ganz ehrlich, das tun sie auch heute noch, und das ist auch ok so.  Aber umso mehr du übst, umso leichter wird es, und desto mehr können deine inneren Gefühle zum Vorschein kommen.

 

Besuche eine Meditations- oder Achtsamkeitsstunde, das Angebot diesbezüglich ist ja mittlerweile schon sehr groß. Recherchiere einfach mal im Internet dazu, was es in deiner Umgebung so gibt.

 

Es gibt aber auch einige ganz tolle Apps mit geführten Meditationen, die oft nur ein paar Minuten dauern, sodass du es ganz leicht in deinen täglichen Alltag integrieren kannst.

 

Ich liebe zum Beispiel die 7Mind App oder auch Calm. Und meditiere nun schon seit fast 2 Jahren fast täglich damit.

 

3. Glaubenssätze umkehren

 

Eine ganz tolle Übung um zu starten, ist auch mal alle deine negativen Glaubenssätze niederzuschreiben und diese dann ins Positive umzuformulieren.

 

Nimm dazu ein Blatt Papier, falte es längsseitig in der Mitte und schreibe alle Glaubensätze, alle negativen oder verletzenden Aussagen, die du als Kind bzw. bisher von anderen gehört hast, auf eine Seite.

 

Lass dir dabei ruhig Zeit, auch über mehrere Tage.

 

Wenn du alles niedergeschrieben hast, schreibst du nun auf der anderen Seite die positive Form dieses Glaubenssatzes nieder.

 

Dies kann z.B. sein, dass dein negativer Glaubenssatz lautete „Ich bin viel zu dumm, um erfolgreich zu sein.“ Und diesen wandelst du um in „Ich habe einzigartige Talente und bin es wert, erfolgreich zu sein.“

 

Oder dir wurde als Kind immer gesagt, du sollst leise sein.  Dann wandle dies um in „Ich habe eine Stimme und diese darf auch gehört werden.“

 

Du programmierst somit sozusagen dein Inneres um, und zwar auf positive Glaubenssätze.

 

Das Wichtige ist, dranzubleiben!  Auch wenn du es nicht schaffst, jeden Tag zu meditieren, dann mach’s halt so oft du kannst.

 

Versuche dir deiner negativen Aussagen dir selbst gegenüber einfach immer bewusster zu werden und diese so oft es geht ins Positive zu formulieren.

 

Bleib geduldig, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.  Und so kannst auch du nicht von dir selber erwarten, dass du innerhalb kurzer Zeit nur so vor Selbstmitgefühl strotzt.

 

Gib dir die Zeit und den Raum dafür den du brauchst.

 

Und wenn du alleine nicht weiterkommst, oder anstehst, dich tiefergehende Themen übereinnehmen, dann hol dir professionelle Hilfe.  Auch daran ist nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil!

 

Ich kann dir hier nur meine eigenen Erfahrungen und meinen eigenen Weg aufzeigen.  Und wenn ich dir damit auch nur ein bisschen Mut machen konnte oder dich anspornen und motivieren durfte, dann war es das schon wert 🙂

 

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und auch Freude auf deinem Weg zu mehr Selbstmitgefühl,

 

deine Karin

 

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